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Modern, Post War & Contemporary
Modern, Post War & Contemporary | Auktion: 29.05.2019 | Vorbesichtigung: 24.05.2019 - 27.05.2019

Los ist verkauft

Los 92

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70.000 - 100.000 €

Zuschlag
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Dongen, Kees van
1877 Rotterdam - 1968 Monte Carlo

Femme nue au lierre. Um 1908 - 1910. 20 bemalte Majolikakacheln in Holzrahmen. 54,5 x 44cm. Signiert unten links: van Dongen.

Zu diesem Gemälde liegt eine Expertise von Jacques Chalom des Cordes, Wildenstein Institute, Paris, vom 9. Dezember 2014 vor. Es wird in den Catalogue Raisonné der Werke von Kees van Dongen aufgenommen (Nr. 12189, Ref. Nr. 3346).

Provenienz:
- Privatsammlung Rheinland

Ausstellungen:
- Möglicherweise: Exposition Van Dongen, Bernheim-Jeune, Paris 1908, Nr. 84 ("Femme et branche de lierre") oder Nr. 85 ("La toilette")

Literatur:
- Vgl. Hopmans, Anita: All eyes on Kees van Dongen, Rotterdam 2010, S. 172ff

Der primitive Malstil Kees van Dongens wurde in diesem Werk auf Keramikkacheln umgesetzt. Nach 1911 wurde es bei den Fauvisten zum Trend vermehrt mit Keramik zu arbeiten. Das vorliegende Keramikgemälde "Femme nue au lierre" ist eine Besonderheit, denn solche Arbeiten blieben Einzelfälle.
Hier sieht man einen weiblichen Akt. Ihr langes Haar fällt lasziv herab, ihre Arme hebt sie über den Kopf. Die erotisch anmutende Situation wird durch Weinlaub eingerahmt. Mit wenigen, aber starken Konturlinien rundet van Dongen die Figur ab, die einer Nymphe ähnelt. Auch Henri Matisse beschäftigt sich zur selben Zeit mit weinlaubumrankten zentralen weiblichen Gestalten in tänzerisch-erotischer Pose, die er auf Keramik bringt. Das Werk mit dem populären Motiv besticht durch seinen sanften und liebevollen Blick auf die intime Szene, der das in sich gekehrte Mädchen nicht aus seiner Konzentration zu bringen scheint.

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