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Modern, Post War & Contemporary
Modern, Post War & Contemporary | Auktion: 27.11.2019 | Vorbesichtigung: 22.11.2019 - 25.11.2019

Los ist verkauft

Los 133

Zuschlag: 38.000,00 €
Nachverkauf bis
28.11.2019 - 10:11:42
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Brüning, Peter
1929 Düsseldorf - 1970 Ratingen

Nr. 14. 1960. Öl auf Leinwand. 115 x 145cm. Signiert und datiert unten rechts: Brüning 60. Verso oben links bezeichnet: 14 (eingekreist). Modellrahmen.

Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

Ausstellungen:
- Städtische Kunstgalerie Bochum 1960, Kat.-Nr. 9
- Galerie Änne Abels, Köln 1960, Kat.-Nr. 14
- Rotterdamsche Kunstring 1960
- Galerie Handschin, Basel 1961, Kat.-Nr. 14
- Kunstmuseum Bonn/Städtische Kunstsammlungen Bonn 1972, Kat. 4 (hier als Nr. 14 A 15/IX)

Literatur:
- Otten, Marie-Luise: Peter Brüning - Studien zu Entwicklung und Werk, Werkverzeichnis, Köln 1988, WVZ.-Nr. 308, Abb.

Ab Mitte der 1950er Jahre entwickelt sich die Bildsprache Peter Brünings von einer zunächst geschlossenen, figurativ anmutenden Ordnung zu einem immer offeneren und freieren informellen Ausdruck. Während er am Anfang um 1955 die Leinwand mit der gestischen Malerei noch bis zum Rand bemalt, finden wir in den beiden hier angebotenen Arbeiten von 1960 den leer gelassenen Malgrund, welcher Teil der Komposition wird. Gekonnt bindet der Künstler diesen als Teil der Formen und Gesten mit ein und vermittelt einen offeneren Eindruck. So schafft der Künstler einen dehnbaren Raum, welcher aus den Bewegungsabläufen der Malerei in Schwingung gebracht wird. Das spontan wirkende Resultat beruht auf den Erfahrungswerten sowie der intuitiven Selbstbeherrschung des Malers, welcher aus den ungewollt wirkenden Momenten eine gewollte Komposition erschafft. Die "Mittenbetonung", ein spezifisches Merkmal Brünings, welches die für Ihn typische offene Geschlossenheit kommuniziert, zieht den Betrachter in das Werk hinein. Die aquarellhafte Wirkung, welche auch durch die Vermischung von Farben auf der Leinwand unterstrichen wird, vermittelt wiederum einen Eindruck von Leichtigkeit und nimmt dem Werk seine Schwere.
Die Auseinandersetzung mit der Farbe Blau erfährt im Jahr 1960 zudem eine Hochzeit im Werk des Künstlers. In vielfachen Gemälden dieses Jahres erforscht er die Arbeit mit der Farbe Blau, welche später nur noch wenig Bedeutung finden wird. So kommen natürlich weitaus weniger Arbeiten in Blau als z.B. in Rot auf den Markt
.

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Bedingungen



Folgerechtabgabe
1

Differenzbesteuerung, MwSt. enthalten, gem. § 25a UStG nicht ausweisbar, nicht erstattbar

29,00 % Aufgeld auf den Zuschlagspreis



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