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Los 202 | Markus Lüpertz | Ohne Titel

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Auktionsergebnisse zu: Markus Lüpertz
LÜPERTZ, MARKUS
1941 Liberec/Böhmen

Titel: Ohne Titel.
Datierung: Vermutlich Ende 1990er/Anfang 2000er Jahre. 
Technik: Öl auf Leinwand.
Maße: 133 x 155cm.
Bezeichnung: Monogrammiert oben rechts: Ml (eingekreist).
Rahmen/Sockel: Bleirahmen.

Provenienz:
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen

- Markus Lüpertz gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Neoexpressionismus
- Symbolhafte Komposition in unverwechselbarer Bildsprache des Künstlers
- Aus der Werkreihe der Vanitas-Motive

Markus Lüpertz, 1941 in Liberec, Böhmen, geboren, prägte maßgeblich die deutsche Kunst der Nachkriegszeit. Der als Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter tätige Künstler changiert dabei zeit seines Schaffens mit seinen neoexpressiven Werken zwischen Abstraktion und Figuration. Das Motiv tritt hinter malerische Fragestellungen zurück, wenngleich durch das gesamte Werk hindurch Themengruppen zu verfolgen sind. So z.B. in seiner "Dithyrambischen Malerei" des Frühwerks, die banale Alltagsgegenstände aufgreift, den darauffolgenden "Motiv-Bildern" mit Sujets zur deutschen Geschichte oder auch der Auseinandersetzung mit antiken Themen seit 1985. Charakteristisch für Lüpertz Arbeitsweise ist auch seine Beschäftigung mit der Kunstgeschichte, die verstärkt seit den 1980er Jahren zu beobachten ist, etwa mit Malern des 17. und 19. Jahrhunderts wie Nicolas Poussin, Camille Corot oder Gustave Courbet.
Seit Ende der 1980er Jahre tauchen Motive der Vergänglichkeit und des Todes auf, Totenschädel oder verwelkte Blumen, und erinnern an Vanitas-Stillleben des Barocks. Die Farbigkeit dieser Arbeiten ist gedämpft und häufig in dunklen, überwiegend nicht bunten Tönen gehalten. So auch im vorliegenden, unbetitelten Gemälde. Auf grauem, mit gestischem Pinselstrich entwickelten Hintergrund ohne jegliche räumliche Andeutung, werden abstrakte Strukturen mit einer Vase, angedeuteten Blütenköpfe, sowie einem Totenschädel zusammengebracht.
Markus Lüpertz stellte in zahlreichen renommierten nationalen und internationalen Institutionen aus, nahm 1982 an der documenta 7 teil und stand der Kunstakademie Düsseldorf von 1988 bis 2009 als Rektor vor.

Ansprechpartner:
Hilke Hendriksen
Modern, Post War & Contemporary Art
+49 221 92 58 62 305

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Bedingungen



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1

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Los: 73816-1



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