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Europäisches Kunstgewerbe
Europäisches Kunstgewerbe | Auktion: 15.05.2019 | Vorbesichtigung: 10.05.2019 - 13.05.2019

Los beendet

Los 80

5.500,00 €
Nachverkauf bis
14.06.2019 - 17:00:00
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'RHESUSAFFE IM GEZWEIG'.
Meissen. 1927-1934. Modell P. Walther, 1927.

Porzellan, farbig staffiert. Aus stilisierten Blättern geformte Applike mit darauf sitzendem Rhesusäffchen, eine Banane haltend. Höhe 53cm.
Pfeiffer-Marke, drei Schleifstriche, K245x, Bossierernr. 76, rückseitig wohl mit Malersignatur, Entwerfersignet PW für Paul Walther. Zustand A/B.

Literatur:
-Marusch-Krohn: Meissener Porzellan 1918-1933. Die Pfeifferzeit, Leipzig 1993, zu den Entwürfen Walthers vgl. S.136-137, 174.
-Walcha, Otto: Meißner Porzellan, Dresden 1973, S.194-195.

Der aus Meißen stammende Louis Clemens Paul Walther (1876-1933) kam im Jahr 1891 als Zeichenschüler an die Manufaktur. In den Folgejahren absolvierte er Lehren zum Dreher und Bossierer und brachte es schließlich, ab 1906, zum selbstentwerfenden Modelleur. Walther gilt, neben Max Esser, als bedeutendster Meißener Tierplastiker der Pfeifferzeit. Als Künstler war er reiner Autodidakt, jedoch besuchte er 1913 und 1914 Tieranatomie-Vorlesungen an der Dresdner Kunstakademie.
Walthers Entwürfe bestechen durch eine charakteristisch- eigene Schönheit. Er paart zurückhaltende Formen, die das Tier auf seine wesentlichen Charakteristika reduzieren, mit starken naturalistischen Zügen. Wie viele seiner Tierfiguren aus der Schaffensphase Anfang der Pfeifferzeit, ist auch unser Rhesusäffchen durch eine formenstarke Rahmenhandlung in Szene gesetzt. Das Konstrukt der Applike beruht auf klaren geometrischen Formen, die Walther durch ausgewogene, naturalistische Akzente aufbricht. Seine Plastik wird so zu einer mehransichtigen, dekorativen Inszenierung.

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