VAN HAM Art Estate präsentiert "Jean Leppien"

Jean Leppiens (1910 – 1991) Werk ist der abstrakten Geometrie zuzuordnen und deutlich vom Bauhaus geprägt. Von der Linie kommend untersucht er in seriellen Arbeiten die Auswirkung von Farben in Verbindung mit einfachen Formen wie dem Kreis. Kreuze und Predella-Bilder sind später bevorzugte Themen. In seinen Bildern, wie in der UFO-Serie, sind die Farben des Südens zu spüren. Das Spätwerk des Malers zeichnet sich durch äußerste Reduktion von Farbflächen mit vereinzelten Akzenten und Collagen aus.

Der Deutsch-Franzose Jean Leppien ist mit seiner Frau 1933 nach Frankreich emigriert. Er wurde ein wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei der Nachkriegsavantgarde. Leppien stammte aus einer Kaufmannsfamilie, die seit Generationen in Lüneburg und Hamburg lebte. 1910 wird er in Lüneburg geboren. Er studiert von 1929 bis 1930 am Bauhaus Dessau. Bei Josef Albers besucht er den Vorkurs und lernt bei den Malern Wassily Kandinsky und Paul Klee. Leppien verlässt das Bauhaus 1930 und zieht nach Berlin, wo er ein Fotografie-Studium bei Lucia Moholy und László Moholy-Nagy bis 1933 absolviert. Im März desselben Jahres emigriert Leppien nach Paris zusammen mit Suzanne Markos-Ney (1907 – 1982), eine ehemalige Bauhausschülerin und seine spätere Ehefrau. Als Emigrant in Frankreich lebte er im Verborgenen nachdem die Nazis kamen flüchtete er für ein Jahr in die Fremdenlegion. Als Gegner des NS-Staates wird er 1944 verhaftet und zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt; seine Frau wird in das KZ Auschwitz deportiert. Nach der Befreiung 1945 treffen sich Jean und Suzanne Leppien in Paris wieder und leben zunächst in Nizza, danach werden Roquebrune-Village und Paris zu ihren Lebensmittelpunkten. 1946 wird Jean Leppien Mitglied im Pariser Salon des Réalités Nouvelles und stellt dort regelmäßig neben Serge Poliakoff, Pierre Soulages, Hans Hartung u.a. aus. Zwei Jahre später erhält er neben dem Hauptpreisträger Max Bill den Prix Kandinsky als Prix d’encouragement. Durch zahlreiche Ausstellungen in Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz wird er auch international bekannt. 1952 wird Leppien französischer Staatsbürger und 1987 vom französischen Kulturministerium zum Officier de l‘ Ordre des Arts et des Lettres berufen. Jean Leppien stirbt 1991 und wird in Roquebrune-Village beigesetzt.

Der künstlerische Nachlass wird seit 2020 von Van Ham Art Estate vertreten. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie auf der offiziellen Homepage von Jean Leppien:

Jean Leppien

VAN HAM Art Estate präsentiert "Jean Leppien"

Jean Leppiens (1910 – 1991) Werk ist der abstrakten Geometrie zuzuordnen und deutlich vom Bauhaus geprägt. Von der Linie kommend untersucht er in seriellen Arbeiten die Auswirkung von Farben in Verbindung mit einfachen Formen wie dem Kreis. Kreuze und Predella-Bilder sind später bevorzugte Themen. In seinen Bildern, wie in der UFO-Serie, sind die Farben des Südens zu spüren. Das Spätwerk des Malers zeichnet sich durch äußerste Reduktion von Farbflächen mit vereinzelten Akzenten und Collagen aus.

Der Deutsch-Franzose Jean Leppien ist mit seiner Frau 1933 nach Frankreich emigriert. Er wurde ein wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei der Nachkriegsavantgarde. Leppien stammte aus einer Kaufmannsfamilie, die seit Generationen in Lüneburg und Hamburg lebte. 1910 wird er in Lüneburg geboren. Er studiert von 1929 bis 1930 am Bauhaus Dessau. Bei Josef Albers besucht er den Vorkurs und lernt bei den Malern Wassily Kandinsky und Paul Klee. Leppien verlässt das Bauhaus 1930 und zieht nach Berlin, wo er ein Fotografie-Studium bei Lucia Moholy und László Moholy-Nagy bis 1933 absolviert. Im März desselben Jahres emigriert Leppien nach Paris zusammen mit Suzanne Markos-Ney (1907 – 1982), eine ehemalige Bauhausschülerin und seine spätere Ehefrau. Als Emigrant in Frankreich lebte er im Verborgenen nachdem die Nazis kamen flüchtete er für ein Jahr in die Fremdenlegion. Als Gegner des NS-Staates wird er 1944 verhaftet und zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt; seine Frau wird in das KZ Auschwitz deportiert. Nach der Befreiung 1945 treffen sich Jean und Suzanne Leppien in Paris wieder und leben zunächst in Nizza, danach werden Roquebrune-Village und Paris zu ihren Lebensmittelpunkten. 1946 wird Jean Leppien Mitglied im Pariser Salon des Réalités Nouvelles und stellt dort regelmäßig neben Serge Poliakoff, Pierre Soulages, Hans Hartung u.a. aus. Zwei Jahre später erhält er neben dem Hauptpreisträger Max Bill den Prix Kandinsky als Prix d’encouragement. Durch zahlreiche Ausstellungen in Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz wird er auch international bekannt. 1952 wird Leppien französischer Staatsbürger und 1987 vom französischen Kulturministerium zum Officier de l‘ Ordre des Arts et des Lettres berufen. Jean Leppien stirbt 1991 und wird in Roquebrune-Village beigesetzt.

Der künstlerische Nachlass wird seit 2020 von Van Ham Art Estate vertreten. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie auf der offiziellen Homepage von Jean Leppien:

Jean Leppien