Van Ham Art Estate präsentiert "Sarah Schumann"

Die Berliner Künstlerin Sarah Schumann (1933 - 2019) hat ein originäres Œuvre hinterlassen, darunter Collagen, Gouachen und Pigmentarbeiten zu den zentralen Themen Krieg, Mensch, Architektur, Natur und Reisen. Entdecken Sie jetzt im Art Store einen spannenden Auszug aus ihrem Schaffen.

In den Anfängen ist Schumanns Werk durch den Surrealismus inspiriert, später entwickelt sie eine einprägsame Bildsprache, die ihre geheimnisvollen Landschaftsmalereien und Porträts kennzeichnet. Als Co-Kuratorin der Ausstellung "Künstlerinnen International 1877 - 1977" gilt sie als eine der Schlüsselfiguren des Feminismus.

Seit 2018 vertritt VAN HAM Art Estate den künstlerischen Nachlass der deutschen Künstlerin. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Sarah Schumann gilt als eine wichtige Vertreterin der Nachkriegsmoderne und setzt sich in ihren figurativen Arbeiten und Frauenbildnissen mit den signifikanten Begriffen „Schrecken und Schönheit“ auseinander. Ihre poetischen Bilder fangen den Blick auf die menschliche Existenz und ihre Umgebung ein. Auch ihre internationale Reisetätigkeit in Europa, Russland, Afrika und Indien spiegelt sich in der Motivwahl ihrer Werke.

Das Frühwerk besteht aus ausdrucksstraken schwarz-weiß fotografierten Collagen, die sich mit den Themen Weiblichkeit, Verletzung, Krieg, Geschichte und Landschaft auseinandersetzen. Die sog. „Schock-Collagen“ reflektieren ihre Kindheit im Zweiten Weltkrieg und Jugenderlebnisse in der Nachkriegszeit.

In den 1970er Jahren entwickelt Sarah Schumann als zentrales Sujet ihrer Collagen das Bild der Frau weiter. Bei den Abgebildeten handelt es sich um Frauen aus ihrem persönlichen Umfeld in Berlin, besonders ihre Lebenspartnerin Silvia Bovenschen sowie Ann Anders und Ursula Lefkes.

Internationale Reisen für das Goethe-Institut führen die Künstlerin Mitte und Ende der 1980er Jahren nach Indien und Kenia. Darüber hinaus bereist sie die italienische Hauptstadt Rom, die sie bereits 1978 durch ihr Stipendium der Villa Massimo kennengelernt hat. Von der Künstlerin selbst fotografierte Motive von Landschaft und Architektur werden auf großformatigen Büttenpapieren collagiert und farbig aquarelliert.

In den Gouachen und Gemälden der Berliner Volks- und Stadtbäder im Jahr 1999 fokussiert sich Sarah Schumann auf historische Badearchitektur. Diese ungewöhnlichen Interieurs, in denen einzelne Hände und Körper auf den Menschen verweisen, rufen eine heiter-melancholische Stimmung hervor.

Sarah Schumann hat zeitlebens die Krankheit ihrer Lebenspartnerin Silvia Bovenschen eng begleitet. Zeugnis der letzten gemeinsamen Jahre und der zahlreichen Arztbesuche sind die beiden Serien im Wartesaal. „Als die Tränen noch geholfen haben“ (2012) und „Als rot der Tag begann die Wandlung des Doktor Prokto“ (2014). Es handelt sich um schemenhafte Zeichnungen in Violett- und Rottönen auf schmalen Platten.

In ihren letzten Bildern von farbenfrohen zarten Tulpen verarbeitet Sarah Schumann den Tod von Silvia Bovenschen im Jahr 2017.

Ergebnisse zur Künstlerin auf dem Kunstmarkt finden sie in unserer Künstlerdatenbank:

 Auktionsergebnisse

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auf der offiziellen Homepage von Sarah Schumann:

Sarah Schumann

Van Ham Art Estate präsentiert "Sarah Schumann"

Die Berliner Künstlerin Sarah Schumann (1933 - 2019) hat ein originäres Œuvre hinterlassen, darunter Collagen, Gouachen und Pigmentarbeiten zu den zentralen Themen Krieg, Mensch, Architektur, Natur und Reisen. Entdecken Sie jetzt im Art Store einen spannenden Auszug aus ihrem Schaffen.

In den Anfängen ist Schumanns Werk durch den Surrealismus inspiriert, später entwickelt sie eine einprägsame Bildsprache, die ihre geheimnisvollen Landschaftsmalereien und Porträts kennzeichnet. Als Co-Kuratorin der Ausstellung "Künstlerinnen International 1877 - 1977" gilt sie als eine der Schlüsselfiguren des Feminismus.

Seit 2018 vertritt VAN HAM Art Estate den künstlerischen Nachlass der deutschen Künstlerin. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Sarah Schumann gilt als eine wichtige Vertreterin der Nachkriegsmoderne und setzt sich in ihren figurativen Arbeiten und Frauenbildnissen mit den signifikanten Begriffen „Schrecken und Schönheit“ auseinander. Ihre poetischen Bilder fangen den Blick auf die menschliche Existenz und ihre Umgebung ein. Auch ihre internationale Reisetätigkeit in Europa, Russland, Afrika und Indien spiegelt sich in der Motivwahl ihrer Werke.

Das Frühwerk besteht aus ausdrucksstraken schwarz-weiß fotografierten Collagen, die sich mit den Themen Weiblichkeit, Verletzung, Krieg, Geschichte und Landschaft auseinandersetzen. Die sog. „Schock-Collagen“ reflektieren ihre Kindheit im Zweiten Weltkrieg und Jugenderlebnisse in der Nachkriegszeit.

In den 1970er Jahren entwickelt Sarah Schumann als zentrales Sujet ihrer Collagen das Bild der Frau weiter. Bei den Abgebildeten handelt es sich um Frauen aus ihrem persönlichen Umfeld in Berlin, besonders ihre Lebenspartnerin Silvia Bovenschen sowie Ann Anders und Ursula Lefkes.

Internationale Reisen für das Goethe-Institut führen die Künstlerin Mitte und Ende der 1980er Jahren nach Indien und Kenia. Darüber hinaus bereist sie die italienische Hauptstadt Rom, die sie bereits 1978 durch ihr Stipendium der Villa Massimo kennengelernt hat. Von der Künstlerin selbst fotografierte Motive von Landschaft und Architektur werden auf großformatigen Büttenpapieren collagiert und farbig aquarelliert.

In den Gouachen und Gemälden der Berliner Volks- und Stadtbäder im Jahr 1999 fokussiert sich Sarah Schumann auf historische Badearchitektur. Diese ungewöhnlichen Interieurs, in denen einzelne Hände und Körper auf den Menschen verweisen, rufen eine heiter-melancholische Stimmung hervor.

Sarah Schumann hat zeitlebens die Krankheit ihrer Lebenspartnerin Silvia Bovenschen eng begleitet. Zeugnis der letzten gemeinsamen Jahre und der zahlreichen Arztbesuche sind die beiden Serien im Wartesaal. „Als die Tränen noch geholfen haben“ (2012) und „Als rot der Tag begann die Wandlung des Doktor Prokto“ (2014). Es handelt sich um schemenhafte Zeichnungen in Violett- und Rottönen auf schmalen Platten.

In ihren letzten Bildern von farbenfrohen zarten Tulpen verarbeitet Sarah Schumann den Tod von Silvia Bovenschen im Jahr 2017.

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