
Los 526 | Fritz Winter | "Bewegung aus Weiss"
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WINTER, FRITZ
1905 Altenbögge - 1976 Herrsching
Titel: "Bewegung aus Weiss".
Datierung: 1952.
Technik: Öl auf Rupfen.
Maße: 95 x 97cm.
Bezeichnung: Signiert und datiert unten rechts: FWinter 52. Zudem betitelt und signiert verso mittig: Bewegung aus Weiss Winter.
Rahmen/Sockel: Rahmen.
Provenienz:
- Galerie Marbach, Bern (Aufkleber)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1972 von Vorheriger erworben)
Ausstellungen:
- Kunsthalle Basel, 1959
- IKI. Internationaler Markt für aktuelle Kunst, Düsseldorf 1972 (Aufkleber)
Literatur:
- Lohberg, Gabriele: Fritz Winter - Leben und Werk, mit Werkverzeichnis der Gemälde und einem Anhang der sonstigen Techniken, München 1986, WVZ.-Nr. 1354, Abb.
- Marbach-Verlag (Hrsg.): Fritz Winter - Werke aus den Jahren 1949-56, Katalog Marbach Nr. 147-581, Bern 1968, WVZ.-Nr. 347, Abb.
- Ausst.-Kat. Deutsche Künstler der Gegenwart, Kunsthalle Basel, 1959, Kat.-Nr. 123
- Seit 50 Jahren in Privatbesitz
- Dynamische, gestische Komposition mit starken Farbkontrasten
- Aus einer der intensivsten Schaffensphasen des Künstlers
- In den 1950er Jahren stellt Winter bereits mehrfach im Museum of Modern Art, New York
Fritz Winter gehört zu den prägenden Künstlern der deutschen Nachkriegszeit, dessen Werk die Entwicklung der modernen, abstrakten Malerei maßgeblich beeinflusst. Besonders in den 1950er Jahren erreicht seine Kunst eine neue Intensität und zeugt sowohl von den traumatischen Erlebnissen des Krieges als auch von einem Aufbruch in eine neue künstlerische Sprache. Ein herausragendes Beispiel dieser Periode ist sein Gemälde "Bewegung aus Weiß", das die kreative Reife Winters widerspiegelt.
Winter, der eine Ausbildung am Staatlichen Bauhaus in Dessau erhält, begibt sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf eine intensive Suche nach einer eigenen künstlerischen Identität. Schon in den frühen Jahren seiner Karriere ist er von der expressiven Kraft der Farben und der formalen Reduktion fasziniert. Angeregt von seinen Lehrern Kandinsky, Klee und Schlemmer sowie von den romantisch-religiösen Ideen Marcs malt er zunächst ausgewogene, abstrakt geometrische Kompositionen. In den 1950er Jahren gelangt er dann in kosmisch-energetischen Bildern zu organisch-biomorphen Formen. Darin entwickelt Winter eine Sprache, in der er Natur, Bewegung und Struktur miteinander verbindet. Anders als die informellen Maler setzt Winter seine Pinselstriche weder um den eigenen Seelenzustand noch um seiner individuellen Handschrift auf der Leinwand Ausdruck zu verleihen. Vielmehr verwendet er sie als ein allgemeingültiges, regelmäßig wiederkehrendes grafisches Gestaltungsmittel, wobei er Improvisation und Intuition bewusst zulässt. Mit ihnen schafft er Kraftfelder auf transparentem Farbgrund, die er in eine kühne Balance bringt.
In "Bewegung aus Weiß" zeigt sich seine Auseinandersetzung mit der organischen Form und der Dynamik der Farben. Geometrische Elemente, die an die Strukturen der Natur erinnern, treffen auf fließende Farbverläufe, die eine scheinbare Bewegung im Bild erzeugen. Das Werk ist eine Synthese aus Ordnung und Chaos, die den Betrachter in eine tiefere, fast meditative Auseinandersetzung mit den Elementen der Malerei hineinzieht. Als Fritz Winter das Gemälde malt, gehört er bereits zu den herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst. So wird er für seine abstrakten Bilder u.a. 1950 auf der XXV. Biennale von Venedig mit dem 2. Preis geehrt und im Jahr darauf mit dem 1. Preis des Deutschen Künstlerbundes Berlin ausgezeichnet.
1905 Altenbögge - 1976 Herrsching
Titel: "Bewegung aus Weiss".
Datierung: 1952.
Technik: Öl auf Rupfen.
Maße: 95 x 97cm.
Bezeichnung: Signiert und datiert unten rechts: FWinter 52. Zudem betitelt und signiert verso mittig: Bewegung aus Weiss Winter.
Rahmen/Sockel: Rahmen.
Provenienz:
- Galerie Marbach, Bern (Aufkleber)
- Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (1972 von Vorheriger erworben)
Ausstellungen:
- Kunsthalle Basel, 1959
- IKI. Internationaler Markt für aktuelle Kunst, Düsseldorf 1972 (Aufkleber)
Literatur:
- Lohberg, Gabriele: Fritz Winter - Leben und Werk, mit Werkverzeichnis der Gemälde und einem Anhang der sonstigen Techniken, München 1986, WVZ.-Nr. 1354, Abb.
- Marbach-Verlag (Hrsg.): Fritz Winter - Werke aus den Jahren 1949-56, Katalog Marbach Nr. 147-581, Bern 1968, WVZ.-Nr. 347, Abb.
- Ausst.-Kat. Deutsche Künstler der Gegenwart, Kunsthalle Basel, 1959, Kat.-Nr. 123
- Seit 50 Jahren in Privatbesitz
- Dynamische, gestische Komposition mit starken Farbkontrasten
- Aus einer der intensivsten Schaffensphasen des Künstlers
- In den 1950er Jahren stellt Winter bereits mehrfach im Museum of Modern Art, New York
Fritz Winter gehört zu den prägenden Künstlern der deutschen Nachkriegszeit, dessen Werk die Entwicklung der modernen, abstrakten Malerei maßgeblich beeinflusst. Besonders in den 1950er Jahren erreicht seine Kunst eine neue Intensität und zeugt sowohl von den traumatischen Erlebnissen des Krieges als auch von einem Aufbruch in eine neue künstlerische Sprache. Ein herausragendes Beispiel dieser Periode ist sein Gemälde "Bewegung aus Weiß", das die kreative Reife Winters widerspiegelt.
Winter, der eine Ausbildung am Staatlichen Bauhaus in Dessau erhält, begibt sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf eine intensive Suche nach einer eigenen künstlerischen Identität. Schon in den frühen Jahren seiner Karriere ist er von der expressiven Kraft der Farben und der formalen Reduktion fasziniert. Angeregt von seinen Lehrern Kandinsky, Klee und Schlemmer sowie von den romantisch-religiösen Ideen Marcs malt er zunächst ausgewogene, abstrakt geometrische Kompositionen. In den 1950er Jahren gelangt er dann in kosmisch-energetischen Bildern zu organisch-biomorphen Formen. Darin entwickelt Winter eine Sprache, in der er Natur, Bewegung und Struktur miteinander verbindet. Anders als die informellen Maler setzt Winter seine Pinselstriche weder um den eigenen Seelenzustand noch um seiner individuellen Handschrift auf der Leinwand Ausdruck zu verleihen. Vielmehr verwendet er sie als ein allgemeingültiges, regelmäßig wiederkehrendes grafisches Gestaltungsmittel, wobei er Improvisation und Intuition bewusst zulässt. Mit ihnen schafft er Kraftfelder auf transparentem Farbgrund, die er in eine kühne Balance bringt.
In "Bewegung aus Weiß" zeigt sich seine Auseinandersetzung mit der organischen Form und der Dynamik der Farben. Geometrische Elemente, die an die Strukturen der Natur erinnern, treffen auf fließende Farbverläufe, die eine scheinbare Bewegung im Bild erzeugen. Das Werk ist eine Synthese aus Ordnung und Chaos, die den Betrachter in eine tiefere, fast meditative Auseinandersetzung mit den Elementen der Malerei hineinzieht. Als Fritz Winter das Gemälde malt, gehört er bereits zu den herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst. So wird er für seine abstrakten Bilder u.a. 1950 auf der XXV. Biennale von Venedig mit dem 2. Preis geehrt und im Jahr darauf mit dem 1. Preis des Deutschen Künstlerbundes Berlin ausgezeichnet.
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Inventar Nummer: 81150-14