Modern, Post War & Contemporary
Modern, Post War & Contemporary | Auktion | 05.06.2023 | Vorbesichtigung: 01.06.2023 - 04.06.2023

Los ist verkauft

Los 441 | Alfred Manessier | La Colline de Régusse

Taxe
18.000 - 24.000 €
D F
Ergebnis:
(inkl. Aufgeld)
23.760 €

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Auktionsergebnisse zu: Alfred Manessier
MANESSIER, ALFRED
1911 Somme/Frankreich - 1993 Orléans

Titel: La Colline de Régusse.
Datierung: 1959.
Technik: Öl auf Leinwand.
Maße: 60 x 73cm.
Bezeichnung: Signiert und datiert unten links: Manessier 59.
Rahmen/Sockel: Modellrahmen.

Das Werk ist im Atelierausgangsbuch des Künstlers unter der Nummer H 493 registriert. Wir danken Frau Christine Manessier, Archives Manessier Abbeville, für die freundliche, wissenschaftliche Unterstützung.

Provenienz:
- Galerie Vömel, Düsseldorf (Aufkleber)
- Privatsammlung Süddeutschland (handschriftlich auf Keilrahmen)
- Privatsammlung Deutschland

Ausstellungen:
- Galerie de France, Paris 1959

- Arbeit mit leuchtenden Farbfeldern und charakteristischer Mosaikstruktur
- Aus der gefragten Hochphase des Künstlers in den 1950er Jahren
- Vielschichtige Arbeit mit typisch taktilen Referenzen Manessiers

Alfred Manessier gilt als einer der einflussreichsten Vertreter der Abstraktion. Sein Schaffen ist gekennzeichnet von der Suche nach einer höheren, spirituellen Ebene. Während eines kurzen Klosteraufenthaltes erfuhr Manessier ein Erweckungserlebnis. Er fand zum katholischen Glauben und begann einen bewusst asketischen Lebensstil zu führen. In seinem Oeuvre tritt dies durch seine intensive Auseinandersetzung mit Mosaikstrukturen - wie sie auch bei sakralen Glasfenstern zu finden sind - zutage. Später fertigte Manessier auch selbst Glasfenster an, so gestaltete er beispielsweise Fenster der Kirche St. Gereon in Köln. Mit leuchtenden Farben, die von expressiv-linearen Formenzeichen überlagert werden, entwickelte Manessier eine ganz eigene Formensprache, die eine fast schon mystische Atmosphäre erzeugt.
In der vorliegenden Arbeit kommt Manessiers meisterhafter Einsatz leuchtender Farben deutlich zur Geltung. Die raumgreifenden Farbfelder werden durch die für Manessier so typische schwarze Mosaikstruktur eingefasst. Mit kompositorischer Ausgeglichenheit gelingt es dem Künstler eine harmonische Gesamtwirkung zu erzielen. Entstanden 1959 - im Jahr Manessiers zweiter documenta-Teilnahme - stellt die Arbeit einen selten am Markt erhältlichen Teil Manessiers Hochphase dar.

Ansprechpartner/Ansprechpartnerin:
Hilke Hendriksen
Modern, Post War & Contemporary Art
+49 221 92 58 62 305

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Inventar Nummer: 76000-331