„Blickreisen“ nach Osten. Gemälde und Zeichnungen

Kunstmuseum Ahrenshoop und VAN HAM Art Estate präsentieren "Sarah Schumann – „Blickreisen“ nach Osten. Gemälde und Zeichnungen"

Vom 13. April bis 23. Juni 2024 präsentiert das Kunstmuseum Ahrenshoop die Ausstellung „Sarah – „Blickreisen“ nach Osten. Gemälde und Zeichnungen“, kuratiert von Katrin Arrieta. Dieser Katalog präsentiert Ihnen die sorgfältig kuratierte Auswahl mit Gemälden und Papierarbeiten, die während der Ausstellung zu sehen sind und zum Verkauf stehen.

Seit 2018 vertritt VAN HAM Art Estate den künstlerischen Nachlass der deutschen Künstlerin. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Sarah Schumann gilt als eine wichtige Vertreterin der Nachkriegsmoderne und setzt sich in ihren figurativen Arbeiten, Frauenbildnissen und Landschaftsbildern mit den signifikanten Begriffen „Schrecken und Schönheit“ auseinander. Das Städel Museum in Frankfurt am Main zählt Sarah Schumann im Oral History Projekt „Café Deutschland“ zu den 73 wichtigsten Protagonistinnen und Protagonisten der Kunstszene in der BRD ab 1960. Ihre poetischen Bilder fangen den Blick auf die menschliche Existenz und ihre Umgebung ein. Auch ihre internationale Reisetätigkeit in Europa, Russland, Afrika und Indien spiegelt sich in der Motivwahl ihrer Werke.

Das Frühwerk besteht aus ausdrucksstraken schwarz-weiß fotografierten Collagen, die sich mit den Themen Weiblichkeit, Verletzung, Krieg, Geschichte und Landschaft auseinandersetzen und reflektieren ihre Kindheit im Zweiten Weltkrieg und Jugenderlebnisse in der Nachkriegszeit. In den 1970er Jahren entwickelt Sarah Schumann als zentrales Sujet ihrer Collagen das Bild der Frau weiter. Bei den Abgebildeten handelt es sich um Frauen aus ihrem persönlichen Umfeld in Berlin, besonders ihre Lebenspartnerin Silvia Bovenschen.

Internationale Reisen für das Goethe-Institut führen die Künstlerin Mitte und Ende der 1980er Jahren nach Indien und Kenia. Darüber hinaus bereist sie die italienische Hauptstadt Rom, die sie bereits 1978 durch ihr Stipendium der Villa Massimo kennengelernt hat. Parallel bereist Schumann die DDR und später die neuen Bundesländer, wo sie Erinnerungsorte künstlerisch festhält, die häufig auf den Reiseberichten von Theodor Fontane basieren. Ab 1992 folgen regelmäßige Besuche in Polen, Tschechien und Russland, wo Sie ebenfalls Motive von Landschaft und Architektur vereint mit den westlichen Ikonen Marilyn Monroe und Silvia Bovenschen.

Ab den späten 1990er und den 2000er Jahren unternimmt Schumann Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern und malt die charakteristischen Landschaften an der Ostsee. In den Gemälden und Zeichnungen verewigt Schumann Orte wie die Küsten und Kreidefelsen von Rügen, die weißen Häuser in Heiligendamm sowie die Insel Vilm mit Naturschutzgebiet.

Mit der Ausstellung „Blickreisen“ nach Osten, deren Titel ein Zitat ihrer Lebensgefährtin Silvia Bovenschen ist, wird das Werk Sarah Schumanns erstmals in einer Gegend gezeigt, die der Malerin und Zeichnerin in erheblichem Maße Anregungen gab.

Ausstellung
„Sarah Schumann – „Blickreisen“ nach Osten. Gemälde und Zeichnungen“, kuratiert von Katrin Arrieta im Kunstmuseum Ahrenshoop 

Ausstellungsdauer
13. April bis 23. Juni 2024

Vernissage
12. April 2024, um 18 Uhr mit einer
Begrüßung von Martin Granderath | Direktor Kunstmuseum Ahrenshoop
Einführung von Dr. Renate Goldmann (Direktion Van Ham Art Estate) und Dr. Katrin Arrieta (Kuratorin Kunstmuseum Ahrenshoop)
Musik von Triono, Lydia Kraus (Klavier) & Norbert Böhme (Schlagzeug)

Ausstellungsort:
Kunstmuseum Ahrenshoop
Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ahrenshoop

Öffnungszeiten
Di bis So 11 – 18 Uhr

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Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auf der offiziellen Homepage von Sarah Schumann:

Sarah Schumann

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