VAN HAM Art Estate präsentiert "Alfonso Hüppi"

Das Angebot zu Alfonso Hüppi zeigt einen spannenden Überblick aus dem Œuvre des schweizer Bildhauers und Zeichners. Der Künstler schafft unkonventionelle Kunstwerke von der spontanen Handzeichnung bis zu skulpturalen Wandbildern. Sein Werk steht für eine abstrakte Sinnlichkeit und hintersinnigen Humor. Ein zentrales Thema in seinen Arbeiten ist das Motiv des Baums.

Seit 2020 vertritt VAN HAM Art Estate den künstlerischen Vorlass von Alfonso Hüppi. Weitere Informationen zur VAN HAM Art Estate finden Sie auf der offiziellen Homepage.

Der konzeptuelle Bildhauer und Zeichner Alfonso Hüppi (*1935) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Nachkriegsavantgarde und Postmoderne. Kennzeichnend für die Werke des Schweizers ist eine humorvolle Bricolage-Ästhetik. Die farbigen Holzwerke des bekannten Professors der Düsseldorfer Kunstakademie (1974-1999) zeigen eine selbstreflexive Arbeit am Bildbegriff, die in ihrer spröden Sinnlichkeit Formexperimente zwischen Abstraktion und Figuration darstellen. Seine Arbeiten befinden sich unter anderem im Kunstpalast Düsseldorf, im Sprengel Museum Hannover, im Museum Frieder Burda Baden-Baden und im Kunsthaus Zürich.

Mitte der 1960er Jahre beginnt Alfonso Hüppi mit der Arbeit an Holzobjekten, durch die er bekannt geworden ist. Charakteristisch für seine Palettenarbeiten ist die Bandbreite und Raffinesse an Farbe und Form. Die ursprünglich für den Kunsttransport genutzten Materialien verändern sich zu kunstvollen Wandobjekten. Verpackungsmaterialen wie Paletten, Kisten und Platten aus Holz benutzt der Künstler um daraus farbig gestaltete Skulpturen und Wandreliefs herzustellen. Durch farbliche Übermalungen oder Motive erzeugt der Künstler eine räumliche Tiefenwirkung. Das Motiv des Baumes bildet dabei ein Charakteristikum der Werke.

Parallel zur aufkommenden Concept Art und Minimal Art in den 1970er Jahren fokussiert sich Alfonso Hüppi auf den Kubus und andere geometrische Formen. Nach dem Prinzip der »Entwürfelung«, »Staffelung« und »Spiegelung« entstehen monochrome Holzwerke, bei denen es sich um aneinander montierte Holzbretterquadrate handelt, die einen ausgefalteten Kubus darstellen. Der Werkprozess wird hier auf den Punkt gebracht und erscheint als Gesamtform.

Die Holzobjekte der 1980er Jahre von Alfonso Hüppi variieren stark in Größe und Form und es entstehen kleinformatige bemalte Holzschindeln.

Für die Werke ab den 1990er Jahren, insbesondere den Triangeln, verwendet Alfonso Hüppi nunmehr neben Holz weitere Materialen wie handgefertigte Einfassungen aus Eisen und Plexiglas. Die bemalten Triangeln greifen das für den Künstler typische Kopfmotiv auf.

Zu Beginn der 2000er Jahre fertigt Alfonso Hüppi kleinformatige Holzobjekte, die eine eigene Symbolsprache aufweisen. Gesichter evozieren mittels Würfelpunkten Emotionen in reduzierter Form.

Aspekte des Humoristischen und Spielerischen finden sich auch besonders im Spätwerk von Alfonso Hüppi ab den 2010er Jahren. Der Künstler experimentiert mit Holzbruchstücken, die auf den Gegensatz von Ordnung und Chaos anspielen.

Ergebnisse zum Künstler auf dem Kunstmarkt finden sie in unserer Künstlerdatenbank:

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Weitere Informationen zum Künstler finden Sie auf der offiziellen Homepage von Alfonso Hüppi:

Alfonso Hüppi

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